Gesundheit

Foto: Grüne Stade
Foto: Grüne Stade

In der Gesundheitsversorgung möchte ich daran arbeiten, eine gute und qualitativ wertvolle Gesundheitsversorgung in der Stadt, aber auch besonders auf dem Land sicherzustellen. Dazu gehören neben den kommunalbetriebenen Krankenhäusern, die Haus- und Facharztpraxen und auch ein ausreichendes therapeutisches Angebot. Auch ein vermehrter Einsatz von „Dorfschwestern“, um Wege zum Arzt für Routineuntersuchungen wie Blutabnahmen und EKGs Schreiben zu reduzieren.

Die Errichtung von regionalen Gesundheitszentren ist zusätzlich eine Option. Bei drohendem Verlust von Hausarztpraxen, weil die Kollegen*innen in Rente gehen, müssen wir gerade die Attraktivität der ländlich gelegenen Hausarztpraxen steigern. 

Die DRGs (Diagnosis Related Groups) als Fallpauschaliertes Abrechungsverfahren benötigt dringlich eine Überarbeitung. 

Bezahlung nach Tarif
Mitarbeiter der Gesundheitseinrichtungen müssen angemessen nach Tarif bezahlt werden und die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.
Dazu gehören: Pflegekräften, Ärzte, das Reinigungspersonal, der Transportdienst, die Küche, die Technik, der/die Gärtner*in. Dazu gehören verbindliche familienfreundliche Dienstpläne, Perspektiven in der Fort- und Weiterbildung und neue Arbeitszeitmodelle, die auch Eltern mit kleinen Kindern und zu pflegende Angehörige berücksichtigen. Die Work- Lifetime- Balance war nie so aktuell wie heutzutage. Die Gesundheits-Unternehmen suchen die Mitarbeiter, nicht umgekehrt. Der Bereich der Pflege zum Beispiel muss an der  Attraktivität und der gesellschaftlichen Anerkennung über das Klatschen auf den Balkonen hinaus gewinnen. Nur dann können wir Menschen pro-aktiv für diesen beruflichen Zweig gewinnen. 
Der Klimawandel mit heißen Sommern und Dürre, bringt neben geringen Ernteerträgen, zusätzliche gesundheitliche Aspekte mit. (Zusätzliche Belastung bei Herzinsuffizienz).

Prävention und Gesundheitsförderung
Programme zur Prävention und Gesundheitsförderung vermehrt auf den Weg bringen. Bsp:
Viele mögen gern mal ein Glas Wein trinken. Okay. Aber: Wir müssen uns bewusst machen, dass übermäßiger missbräuchlicher Alkoholkonsum krank macht: nicht nur den Körper des Konsumierenden mit Aszites, Lebererkrankungen, HOPS ( Hirnorganisches Psychosyndrom), sondern in Folge auch die Familie.
Den Nachwuchs fördern, attraktive, familienfreundliche Arbeitsbedingungen schaffen. Eine Arbeitszeitgestaltung in Teilzeit. Nicht die 8 Stunden, sondern 6 Stunden/Tag oder weniger. Eine 4, statt5 Tagewoche.