Interview mit der Netzredaktion

Foto: Dennis Williamson
Foto: Dennis Williamson

Eine Zusammenfassung des Interviews mit der Netzredaktion ist hier nachzulesen. Weiter unten ist der Link zum gesamten Interview.

Klimawandel das wichtigste und grundlegende Thema

Für Britta ist der Klimawandel das wichtigste und grundlegende Thema.
Konkret gehören für sie dazu die Elbvertiefung und ihre Folgen. Es müsse einen intensiven Dialog mit dem Hamburger Senat geben, der auch die Möglichkeiten einer anderen Hafenpolitik beinhaltet. Die Belange der Anrainer müssten berücksichtigt werden. Dasselbe gelte für Weser und Ems.

Wir benötigen eine hochwertige Gesundheitsversorgung

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist für Britta der Bereich Gesundheit und Pflege. Für eine hochwertige Gesundheitsversorgung in der Stadt und auf dem Land seien neben den kommunal betriebenen Krankenhäusern und Pflegeheimen die Haus- und Facharztpraxen und ein therapeutisches Angebot. Auch ein vermehrter Einsatz von „Dorfschwestern“ sowie regionale Gesundheitszentren seien denkbar. Die Attraktivität der ländlichen Hausarztpraxen müsse gesteigert werden. Alle Mitarbeiter*innen der Gesundheitseinrichtungen sollten mehr Wertschätzung erfahren, was sich auch in den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung niederschlagen müsse. Dasselbe gelte für den Bereich der Pflege.
Britta weiß, wovon sie spricht: Sie ist seit 23 Jahren selbst als Krankenschwester tätig. In ihrem Beruf hat sie auch gelernt, den Menschen zuzuhören und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Die Corona-Pandemie hat die Einsamkeit verdeutlicht

Die Corona-Pandemie hat u.a. die Einsamkeit vieler, u.a. älterer Menschen verdeutlicht. Diesem Problem müsse auch gesellschaftlich entgegengewirkt werden. Zum Beispiel durch generationsübergreifende Wohnmodelle, eine bessere Unterstützung der häuslichen Pflege und den Ausbau der digitalen Netze.

Das, was man liebt, will man erhalten und beschützen

Britta lebt seit 17 Jahren im Alten Land. Sie ist dort verwurzelt und erlebt klimatische und soziale Veränderungen unmittelbar vor Ort. Sie möchte konkrete Probleme anpacken und zum Besseren verändern.
„Das, was man liebt, will man erhalten und beschützen“, sagt sie und hat einfach „Bock auf besser“. Und ihre Tochter hat bereits einen Wahlkampfslogan kreiert: „Anders mit Sanders!“ (IB)

Das ausführliche Interview findet ihr hier: